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Von der Form der Sinnen-  und Verstandeswelt und ihren Gründen.      

Ein Mensch kann als Denker bezeichnet werden, wenn er eine bestimmte Haltung sich selbst und dem Leben gegenüber praktiziert.

Gotthold Epharim Lessing war es , der einmal gesagt hat:"Wer über gewisse Dinge den Verstand nicht verliert, der hat keinen zu verlieren"

In einer abnormalen Situation ist eine abnormale Reaktion eben das normale Verhalten.

Wie weit sind wir heute davon entfernt?


Die Metaphysik (lat. metaphysica, von altgr. μετά metá = „danach, jenseits” und φύσις phýsis = „Natur, natürliche Beschaffenheit”) ist eine Grunddisziplin der Philosophie. Metaphysische Systementwürfe behandeln in ihren klassischen Formen die zentralen Probleme der theoretischen Philosophie: die Beschreibung der Fundamente, Voraussetzungen, Ursachen oder „ersten Gründe”, der allgemeinsten Strukturen, Gesetzlichkeiten und Prinzipien sowie von Sinn und Zweck der gesamten Wirklichkeit bzw. allen Seins. 

Gegenstand der Metaphysik sind dabei, so der klassische Erklärungsanspruch, nicht durch empirische Einzeluntersuchungen zugängliche, sondern diesen zugrundeliegende Bereiche der Wirklichkeit.
Der Anspruch, überhaupt Erkenntnisse außerhalb der Grenzen der sinnlichen Erfahrung zu formulieren, wurde vielfach auch kritisiert - Ansätze einer allgemeinen Metaphysikkritik begleiten die metaphysischen Systemversuche von Anfang an, sind insbesondere aber im 19. und 20. Jh. entwickelt und oftmals als ein Kennzeichen moderner Weltanschauung verstanden worden. Andererseits hat man Fragen nach einem letzten Sinn und einem systematisch beschreibbaren “großen Ganzen” als auf natürliche Weise im Menschen angelegt, als ein „unhintertreibliches Bedürfnis” verstanden (Kant), ja den Menschen sogar als „animal metaphysicum”, als ein „metaphysiktreibendes Lebewesen” bezeichnet (Schopenhauer). Seit Mitte des 20. Jahrhunderts werden, klassischer analytisch-empiristischer und kontinentaler Metaphysikkritik zum Trotz, wieder komplexe systematische Debatten zu metaphysischen Problemen von Seiten meist analytisch geschulter Philosophen geführt.

Von der Natur aus ist er weder gut oder böse. Doch Kant hat mal gesagt, nur durch die Vernunft kann der Mensch zwischen gut und böse unterscheiden. In der Kritik der reinen Vernunft beantwortete Immanuel Kant seine Frage "Was dürfen wir hoffen?" negativ. Wie er sich entscheidet, bleibt dann einem selbst überlassen.

Man selbst werden heißt, eine Wichtigkeit wahrzunehmen, die das Leben, das man führt, immer schon hat. Es heißt nicht, daß man sich wichtig nimmt oder vor sich wichtig macht. Sich selbst verstehen heißt, etwas handelnd zu erfassen und zu bejahen, was mit einem immer schon gemeint ist. Es heißt nicht, daß man sich Gründe zurechtlegt und sein Leben aus ihnen zu erklären versucht. Sich selbst aneignen heißt, das in Ordnung zu bringen, was einem als sein Dasein vorgesetzt und gegeben ist; es heißt nicht, sich in einem absoluten Anfang eigenhändig aus dem Boden zu stampfen. Die Selbstvermittlung ist immer schon vermittelt (zu sich gebracht), die Möglichkeit des FreiWerdens ist gegeben. Das heißt, daß das Verhalten zu sich selbst (ob es nun unmittelbar geschieht oder von einem in die Hand genommen, übernommen wird) ein Verhalten zu dieser Gegebenheit, also zu einer zum Dasein immer schon gehörenden Andersheit ist. Und damit ist gesagt, daß jede von jemand praktizierte Interpretation seines Daseins eine Auslegung dieser Andersheit (Gegebenheit) ist, daß jeder es also im Umgang mit sich mit einer Macht zu tun hat, der er irgendwie immer schon zugehört, weil sie als das Andere seines Daseins zu diesem Dasein gehört. Das »Da« ist also die Gegenwart dieser ganz verschieden auslegbaren Macht, die man nicht selber ist, und das heißt eben:

Die Anwesenheit von etwas Anderem, zu dem man immer schon irgendwie Stellung genommen hat und nimmt. Dieses Verhältnis zu etwas Anderem, das »ist«, das heißt, das einen »da« sein läßt und als solches in das Verhältnis des Einzelnen zu sich selbst hineingehört, muß hier ausgelegt werden, weil es die Seinsweise des Einzelnen ausmacht, weil also dies Andere nicht etwa nachträglich durch transzendentale (auf die Konstitutionsprinzipien von Subjektivität zurück- schließende, ein Bild der Ermöglichung des Selbstverhältnisses zeichnende) Reflexion erschlossen (im Denken vorgestellt) wird, sondern immer schon sich als das Andere des Daseins im Dasein selber präsentiert. Was dies Sich-Präsentieren heißt (als was das Andere sich präsentiert, was es also ist, als was es zu verstehen ist), das geht aus dem hervor, was unsere Überlegungen ergaben: Jeder Einzelne ist zur Freiheit bestimmt. Das heißt, daß jeder gerade insofern, als er Ursprung seines Daseins werden soll, nicht sich gehört, sondern einem ihn Bestimmenden, ihn in diese Ursprünglichkeit Einsetzenden. Was dies Bestimmtsein zur Freiheit (das Bestimmtsein durch diese Bestimmung) über das Einsetzende sagt, muß nun gezeigt werden

Die Dialektik erörtert diese Ängste als Lebensformen bestimmter Menschen. Sie findet drei Möglichkeiten, in Angst zu leben. Es gibt Menschen, die ihre nicht durchschaute Selbstentfremdung als Unterworfenheit unter eine beängstigend fremde Welt-Macht erfahren. Das sind die Menschen innerhalb und außerhalb der geschichtlichen Epoche. Es gibt ferner Menschen, die sich selber unfrei gemacht haben und wissen, woran sie nur sich sind. Sie ängstigt die Entfremdung von sich selbst oder die Forderung, aus dieser Entfremdung herauszukommen. Die Menschen dieser Angst sind Angehörige der vergangenen Epoche. Schließlich gibt es Menschen, über die ihre bleibende Angst keine Macht mehr hat, weil sie sich auch noch in ihrer Entfremdung verständlich sind und annehmen.

Vom Weltbegriff überhaupt.                                                                                                                                                                                                                               Wie die Zergliederung beim substantiellen Zusammengesetzten nur in dem Teil ihre Grenze findet, der kein Ganzes ist, d. i. dem Einfachen: so die Verbindung nur in dem Ganzen, das kein Teil ist, in der Welt.

In dieser Erörterung des zugrunde gelegten Begriffs habe ich, außer den Merkmalen, die zur deutlichen Erkenntnis des Gegenstandes gehören, auch seine zweifache Entstehung aus der Natur der Erkenntniskraft ein wenig berücksichtigt; sie, kann als Beispiel dafür dienen, die Methode im Felde der Metaphysik tiefer zu durchschauen, und scheint mir daher recht empfehlenswert.
Differenz von Sein und Seiendem „Sein ist jeweils das Sein eines Seienden“, jedoch nicht darauf reduzierbar: „Das Sein des Seienden 'ist' nicht selbst ein Seiendes.“Eine Suche nach dem Sein fördert somit immer nur Seiendes zutage. Allerdings bleibt das Sein als kontextueller Hintergrund die Voraussetzung dafür, dass Seiendes ist. Nur so kann etwas als etwas aufgefasst werden. Damit bleiben trotz der Differenz Sein und Seiendes aufeinander bezogen. Keines ist ohne das andere denkbar: Ihr Verhältnis besteht in der Identität der Differenz. Als hermeneutische zeigt sich die Differenz zwischen Verstehendem und Verstandenem. In „Sein und Zeit“ erweist sich das zu Verstehende (das Dasein, der Mensch) dabei als so nah, weil es zugleich das, was versteht, selbst ist.

Der Mensch versteht die Welt in ihren sinnhaften Bezügen und innerweltlichen Verweisungen, sein eigenes Verstehen in den Blick zu bringen, bleibt ihm jedoch meist verborgen. Dies liegt auch daran, dass er sein Verstehen immer an der Welt und den Dingen in ihr schult. Will er sich nun selbst verstehen,dann rückprojiziert er das an der Welt gewonnene Verständnis des Seins (also etwa „die Welt besteht aus Dingen“) auf sich und fasst sich selbst als Ding auf. Dem stellte Heidegger seine Auffassung des Menschen als Existenz entgegen, die betont, dass der Mensch kein Ding ist, sondern nur im Lebensvollzug existiert. Da jeder Untersuchung ein Verstehen immer vorausgehen muss, kann es nur Ziel der hermeneutischen Methode sein, an der richtigen Stellen in den hermeneutischen Zirkel einzutreten, um das Untersuchte in den richtigen Blick zu bekommen. Die Hermeneutik folgt hierzu der ontologischen Differenz zwischen Sein und Seiendem und beschreibt dabei den Weg des hermeneutischen Zirkels.
Das erstmal in meinem Leben Gedanken sich austauschen über das Leben nachdem Leben.


Fehlt dem modernen Menschen die Bereitschaft zur Selbsthilfe- vielleicht aus Bequemlichkeit - oder eher das Selbstvertrauen, d. h. das Vertrauen auf die eigenen Kräfte und Möglichkeiten? Und hat dies nicht auch mit einer überhöhten Stellung der Mediziner zu tuen?

Grundlage für diese Seiten sind die Schriften von Immanuel Kant, bearbeitet von Prof. Dr. Dr. h. c. Emmerich.